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Studienauftrag Schlössli Zentrum für Langzeitpflege
Biel

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Der Ersatzneubau ist präzis in die bestehende Situation eingepasst. Der 2-teilige Baukörper nimmt sowohl die Geometrie des Altbaus als auch die der Mühlestrasse, resp. der Blockrandbebauung der Résidence auf. Dadurch wird der Neubau unspektakulär in die bestehende Bebauung eingebunden.
Der dreigeschossige feingliedrige Neubau wirkt durch seine Fassadengestaltung und die Gliederung in mehrere Baukörper kleiner und bescheidener als er eigentlich ist, er wird nie in seiner vollen Grösse wahrgenommen. Mit der Materialisierung des Neubaus wird bewusst eine Mischung aus Eigenständigkeit und Zurückhaltung gesucht. Einerseits soll der Neubau mit seiner dunkel behandelten Holzfassade Charme und eine gewisse Noblesse ausstrahlen, anderseits lässt er den massiven Altbau weiterhin die Hauptrolle spielen. Die Feingliedrigkeit und Massstäblichkeit bewirken Verwandtschaft und Nähe zum Altbau.

Die Kompaktheit der Räumlichkeiten in Alt- und Neubau erlaubt eine betrieblich sehr effiziente Anlage. Kompakt heisst aber nicht eng, die Erschliessungen und Verbindungswege sind grosszügig und abwechslungsreich, die Wege sind kurz und direkt. Sechs Wohngruppen befinden sich im Neubau, zwei im Altbau.

Der Neubau schafft durch seine Materialisierung gleichzeitig Eigenständigkeit und Nähe zum Altbau: einerseits setzt sich der Neubau mit dem braungrauen Holzkleid vom muralen, massiven Altbau ab, der Neubau lässt den Altbau weiterhin die Hauptrolle spielen; andererseits wird mit der Fassaden- gliederung, der Masstäblichkeit Verwandtschaft und Ähnlich- keit mit dem Altbau gesucht. Die Rasterung und Gleichförmig- keit der Fassaden wird mit den Profilen verändert. Gesimse und Lisenen werden dem Altbau entlehnt und in abstrakter Form und unregelmässiger Anordnung am Neubau verwendet.

ObjektStudienauftrag Schlössli Zentrum für Lanzeitpflege, Biel/Bienne
BauherrschaftVerein Schlössli Biel/Bienne, Zentrum für Langzeitpflege
Jahr2013
BauherrschaftVerein Schlössli Biel/Bienne, Zentrum für Langzeitpflege
MitarbeitBruno Baumgartner / Franziska Mosch / Yan Scheidegger
Zusammenarbeit mitBauingenieur
WAM Partner, Planer und Ingenieure, Bern
HLKS-Ingenieur
Amstein + Walthert Bern AG, Bern
Bauphysik
Roschi und Partner AG, Köniz
Gastroplannung
hp misteli Hotel- und Gastrokonzepte
Landschaftsarchitektur
Bern, égü Landschaftsarchitekten, Zürich,
Visualisierungen
conex Bern
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